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Black Metal » Black Metal » Waldgeflüster - Knochengesänge II

Waldgeflüster
Knochengesänge II

de Rifforge
bandcamp image metallum image youtube image
«País»🇩🇪 Germany
«Formato»Full-length
«Género»Black Metal
«Ciudad»Munich, Bavaria
«Disponible para descargar»mp3 | flac
«Géneros adicionales»Pagan Metal
«Fecha de lanzamiento»November 7 2025
«Calidad MP3»320 kbps
«Tamaño»118.26 MB

Lista de canciones

  • 1. Das Klagelied der Krähen (08:22)
     copy
    Raureif klammert sich an Halme
    Uber Feldern schnarren Krahen ihre Krahenpsalme
    Von Verwesung und was tief in der Erde lauert,
    die eine wahre Religion, die alles Leben uberdauert

    Wieder habe ich 12 Monde verbracht
    Wieder so getan, als hatte mir das nichts ausgemacht
    Ein Wimpernschlag und es ziehen die Dekaden
    Hin zu sternenloser Nacht, zu den letzten Gestaden

    Jedes Feuerwerk hat seinen Zauber verloren
    Der Quell des Lebens zu Essig vergoren‘
    Einsame Jahre hangen in altersschwachen Gliedern
    beklagt in den immer gleichen Liedern, wieder und wieder

    Zu lange Herbst, zu lange welk
    Leben wie ein Blatt zu Boden fallt
    taumelnd und treibend, doch immer strebend
    ... dem Ende entgegen

    Wenn der Schnee kommt und das Land bedeckt,
    Der Wind nach Kalte und nach Lethe schmeckt
    Was mit schwieligen Handen erschaffen, reißt es alles ein
    lasst mich zwischen Wurzeln liegen und vergessen sein

    Ziellos streifend durch Dezemberwalder
    Letztlich blieben nur Ruinenfelder
    einsame Tranen und zerfurchte Haut
    zitternde Hande haben jedes Monument umsonst gebaut

    Nie geschlagen eine verdammte Kerbe
    In Yggdrasils Ranken als mein Erbe
    Kein Harz, das aus Wunden tropft und quillt
    Wenn mich die letzte Nacht umhullt

    Nichts hat Bestand
    Nichts hat Substanz
    Zwischen Kafern und Wurmern erklingen die Krahenpsalme
    Nichts hat Bestand
    Nichts hat Substanz
    Oh, wie sie alle Hoffnungen schnarrend zermalmen

    Winterherz, January 2024
  • 2. Frankfurt, 19. März (09:23)
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    Rucksack geschultert, gelehnt an Mauer
    Das Klimpern von Flaschen
    Beide Mucke auf den Lauschern
    Bei dir vermutlich was das ballert

    Von weitem schon das Grinsen
    Ne Umarmung, „Tut gut dich zu sehen“
    Viel zu selten, dass es klappte,
    Aber wenn dann wars zum Sterben schon

    Erstmal Tegut und den Brand geloscht
    Durch die Stadt beim ersten „Wie geht’s“
    Schlenkerla und flussig Rauch gezischt
    Dies und das und vom letzten Jahr erzahlt

    Tag zu Nacht und Nacht zum Morgengrauen
    Mit Freundschaft gesegnet
    Hab gedacht das wurde alles uberdauern
    Nie mit dem verfickten Krebs gerechnet

    Ich meißel‘ deinen Namen in diesen Stein aus Ton
    Ein Monument, Deklaration
    Wie wir damals Abschied nahmen,
    Als wir uns das letzte Mal in Bamberg sahen

    Tommy...

    Ich baue einen Schrein in meinem Herzen,
    Weil es diese Erinnerungen wert sind
    Mein Lachen mit Trauer bemalt
    Weil deines nicht mehr durch den Ather hallt

    Lange nichts gehort von dir
    Anrufe ins Leere
    Irgendwie hab ich’s gespurt,
    Dass ich dich verlieren werde

    Ein „Mach’s gut“ und „Ich komm bald wieder“
    Ich war stumm, als ich reden sollte
    Du lagst da, ein Schatten deiner selbst
    Gab noch so viel was ich sagen wollte

    Als ob du darauf gewartet hattest
    verließ dich danach die Kraft
    Selbst zu schwach, um zu horen
    Was du mir bedeutet hast

    Ich sah ihren Namen
    und etwas zerbrach in mir
    die Tranen, die dann kamen,
    Zeugen vom nie Erlebten mit dir

    Ich meißel‘ deinen Namen in diesen Stein aus Ton
    Ein Monument, Deklaration
    Wie wir damals Abschied nahmen,
    Als wir uns das letzte Mal in Frankfurt sahen

    Tommy...

    Ich baue einen Schrein in meinem Herzen,
    Weil es diese Erinnerungen wert sind
    Mein Lachen mit Trauer bemalt,
    Weil deines nicht mehr durch den Ather hallt

    Auf einmal wunschte ich die Geschichten der alten Manner waren wahr
    und du wurdest nicht nur Leere, sondern Frieden finden
    Auf mich an gebogenen Tischen fur weitere ewige Nachte warten
    Um wieder gemeinsam von billigen Rauschen zu singen

    In Erinnerung an Tommy Karl, gestorben am 7.4.2022
    Winterherz, Mai 2022
  • 3. The little King and his Architect (11:17)
     copy
    Barren woods return
    My heart grows cold like the land
    Through ripe summer moons, devoid of doubt
    But like a thousand times before, dreams are reborn.

    What if I awake from this slumber
    And never ignited the flame
    How can i burn myself into this reality
    When I must serve kingdom and crown.

    Always asking, always striving,
    Giving with a full heart
    But ever haunted by this shadow,
    Never to create what will endure.

    What if stone remains unchiseled?
    No monuments of song and clay.
    My poems words filled with lies,
    Visions of the future in the king's eyes
    And so as his architect, I quietly say:

    Be the laughter I had hoped for myself

    Be the spark that I'll leave behind
    Burn yourself into all realities

    Let hope be your guide.

    Be the rock for the weary
    Give from your fullest of hearts
    But remember: Defy your blood
    Seek out joy in the dark.

    I can build your bridges,
    But you must cross them on your own.
    East or west, you must decide
    And build your fire in the woods alone.

    If ever you lose yourself,
    Peer deep within,
    Trust the constance of your heart
    and may these words be a reminder

    Wherever you go,
    whichever path you choose

    I am here, waiting for you
    Wherever I go,
    where the wind may blow,

    search not for me,
    here, my voice remains.

    Austin Lunn & Winterherz
  • 4. Crusade in the Dark (06:07)
     copy
    To vanish into the darkness
    burning red like the sun
    to hold the dusk at bay
    for the forest's heart should live forever

    A kingdom lying in ruins
    torn down and rebuilt
    What is left of all monuments
    A distraction from solitude anyhow
    Glaring and loud

    Night reaching through windows, grasping for the shadows
    As Hypnos defies me in these lonely hours
    Thoughts crawling like spiders through dirt and broken dreams
    Agony and longing fighting a crusade in the dark

    Allies are marching on
    with hopeful hearts in their hands
    and ruins are all I can give
    to a lonely king drowning in blood debt

    Brittle bones can’t hold on
    to a dream that shatters anyway
    just a smokescreen not to feel
    a romance in loneliness

    Night reaching through windows, grasping for the shadows
    As Hypnos defies me in these lonely hours
    Thoughts crawling like spiders through dirt and broken dreams
    Agony and longing fighting a crusade in the dark

    Fear reaching like shadows
    Cruel and dark like the earth
    The last breath and it’s toll
    Certainty of dust and ash

    To sink like the moon into the sea
    Yesterday pours into tomorrow into today
    I drink of Lethe till I drown
    Remorse and joy - all in vain

    Winterherz & Austin Lunn
  • 5. In Lethes Fluten (08:20)
     copy
    Sturzend, fallend, die letzten Fragen hallend
    wo bin ich und wie kam ich hierhin
    Die Seele wallend, an Monumente krallend
    Ich bin nicht bereit fur den Weg der mir bestimmt

    Wie soll ich von schwarzen Wassern trinken
    Hande nicht nach Asten fassen
    Ohne Reue in Lethes Fluten sinken
    vom Nichts zu letzten Statten treiben lassen

    Lethe, ich hor dein Locken durch die Zeiten
    zwischen starren, klammen Fingern zerrinnt der Sand
    gerahmt in Kindergekritzel, sieh hier meine ehrlichsten Zeilen
    Der Fluch des Schaffenden, dass ich nie genug sein kann

    Auch wenn mich davon noch viele Monde trennen,
    fuhl ich mich am Fluch des Schaffenden zerbrechen
    das eigene Werk nicht zu vollenden
    Sowie die beißende Angst vorm Vergessen

    Denn" was bleibt" ist was innerlich zerreißt
    Ein heißes Fieber sich unsterblich zu machen
    Ein Denkmal, das den eigenen Wert beweist,
    und neue Funken des Entstehens zu entfachen

    Ach, konnt ich kosten von Mnemosynes Quell
    dem gequalten Geist Gewissheit geben
    ob meine Seele oder ein Lachen, glockenhell
    in ewigen Liedern durch die Zeiten leben

    Wenn langst zu Staub zerfallen all meine Monumente
    verstummt selbst das Echo meiner herbstlich‘ Klagen
    Hoff ich das ein Funke immer noch bestande
    meine Geschichten von Monden und Konigen in neue Herzen getragen

    Wie soll ich von schwarzen Wassern trinken
    Hande nicht nach Asten fassen
    Ohne Reue in Lethes Fluten sinken
    vom Nichts zu letzten Statten treiben lassen

    Lethe, ich hor dein Locken hor dein Rufen
    Der Fluch des Schaffenden, meine Pein
    Die Essenz all meines Strebens, meines Suchens
    Wenn ich schon vergessen muss, so lass mich nicht vergessen sein

    Winterherz, Dezember 2021
  • 6. Singing of Bones (04:53)
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    Awoke full of sweat
    the scream still remained
    A hard pounding my chest
    I’ll never sleep again

    Dreams of winterwoods
    The stars and their lonesome song
    As clouds obscured the moon
    Suddenly all hope was gone

    Fog crept up from the ground
    Like eternity
    swallowing all sounds
    As the reaper stood in front of me

    A voice that sang like the end
    asked me what I had done
    my mouth dry of words
    As the echo was long gone

    It rattles marrow and stone
    the singing of bones

    Through my fragile bones the wind plays its final call
    Can you hear its haunting song, are you ready to go
    Have you created what needed to be done
    Are your songs being played because you knew how to touch someone
    Are your songs playing to bittersweetly dance to

    I began to tremble
    seized by lifeless hands so pale
    he peered into my soul
    as the snow silently fell

    A question roaring in my ears
    why the chill in your veins
    is it my eternal embrace
    or that you lived in vain

    It rattles marrow and stone
    the goddamn singing of bones

    Through my fragile bones the wind plays its final call
    Can you hear its haunting song, are you ready to go
    Have you created what needed to be done
    Are your songs being played because you knew how to touch someone
    Are your songs playing to bittersweetly dance to

    Are you still searching for the answer that evades death
    that one monument to withstand my cold breath
    But you can create until your fingers are cold and stiff
    Someday your last song will be lost in the wind

    Winterherz & Austin Lunn
  • 7. The Parting Glass (The High Kings cover) (02:08)
     copy
    Of all the money that e'er I had
    I spent it in good company
    And all the harm that e'er I did
    Alas it was to none but me

    And all I've done for want of wit
    To mem'ry now I can't recall
    So fill to me the parting glass
    Good night and joy be to you all

    Of all the comrades that e'er I had
    They are sorry for my going away
    And all the sweethearts that e'er I had
    They'd wish me one more day to stay

    But since it fell unto my lot
    That I must rise and you must not
    I gently rise and softly call
    Good night and joy be to you all

    Traditional
  • Duración: 50:30

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Información adicional

«Knochengesänge Ii»: Una obra austera y profundamente personal sobre el miedo a desaparecer, el precio de la memoria y la dolorosa necesidad de dejar tras de sí algo vivo. Bosques invernales, cuervos, huesos, cenizas, aguas negras y monumentos frágiles conforman un mundo en el que el tiempo borra las huellas de manera implacable, mientras el ser humano intenta enfrentarse al olvido mediante la creación, la amistad, el cuidado y el amor. La experiencia de una pérdida real confiere a este mundo un peso especial: los encuentros cálidos y las risas se transforman en dolor por una persona querida a la que ya no es posible recuperar.

El recorrido emocional conduce desde la soledad, el insomnio y el terror de haber vivido en vano hacia una idea más serena: la eternidad es inalcanzable, pero la memoria puede perdurar en el corazón de otra persona, en el fuego transmitido, en una palabra amable y en las decisiones de la siguiente generación. El final no promete una victoria sobre la muerte, pero deja espacio para la ternura y la gratitud, convirtiendo la fría oscuridad en una despedida en la que el dolor no destruye el amor.

Vale la pena escuchar con mayor atención este mundo frágil para sentir cómo, junto a la decadencia, siguen viviendo la amistad, la esperanza y la luz.

Imágenes adicionales

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